terça-feira, 14 de janeiro de 2014



Beyond the political atmosphere

Brasilia is getting prepared to welcome 600.000 tourists during the World Cup



The most expensive stadium of the 12 host cities is ready for the World Cup
By Mariana Santos

BRASILIA, Brazil – For fans of modern architecture, design and urbanization, Brasilia is the place, and particularly for fans of the architect Oscar Niemeyer (1907-2012), maybe even a paradise. Everywhere you look in the Brazilian capital there is an exotic, beautiful and intriguing structure to see.
 
From June 12 on, however, all eyes will be turned to only one building: the Grand National Stadium Mané Garrincha. Like Rio, Brasilia will host seven games during the World Cup, the biggest number of matches in one city, including the third place match near the end of the tournament.

The National Stadium was one of the first to be finished and has already been tested during the Confederations Cup last June. With a capacity of 71.000 spectators and displaying cutting edge green technology, it has been praised for its beauty – and criticized for its high cost of construction: around 600 million dollars; so far, the most expensive stadium of this World Cup.

Many citizens see the construction as a big waste of money. Brasilia has no relevant local soccer team and many people are skeptical about finding a rational use for it after the games.

Run, Brasilia, Run

But a successful World Cup depends on more than just beautiful stadiums. Brasilia is rushing against time to have everything ready by June 12th. Only five months before the tournament begins, there is still much to do to prepare the airport, public transportation, and accommodations. The Ministry of Tourism estimates that at least 600.000 tourists will come to the city for the games, one third of them foreigners.

Construction site will be over by April, say the authorities
Various renovations are on course almost everywhere at the Juscelino Kubitschek International Airport. To adapt it for the increase in demand, about 380 million dollars were spent last months to expand the parking area, buy modern equipment, and build new facilities. All to increase capacity from the current 16 million to 21 million passengers per year – the same as Dusseldorf International Airport.

Changes are also underway outside the flight terminal. There is no train or metro station at the airport, so the only way into the city is by bus, cab or car. The government is enlarging the airport runway and roundabout and has promised work will be completed by April 30. What is now a construction site only 300 meters from the airport will be a finished building.

By foot

And good news for those who like to walk: the hotel sectors North and South are close to the National Stadium – it can be reached by foot. In any case, walking will be a better choice than using the public transportation, considered chaotic and inefficient by visitors and citizens alike. It is no surprise that brasilienses prefer to drive their own cars – there is one car for every 2,5 inhabitants here.

The bad news is that anywhere else is almost impossible to go by foot. There are only a few good sidewalks and the distance between sectors is quite large. Besides, not many are brave enough to face a long walk at temperatures of 30°C and humidity levels that sometimes reach 10% during the Brazilian winter.

segunda-feira, 13 de maio de 2013

Fernbusse schonen Geldbeutel und Umwelt

Im Februar waren schon 23 neue Verbindungen im Fernbuslinienverkehr


Praktisch, günstig und nachhaltig – beliebt ist die Mitfahrgelegenheit mit Autos in Deutschland seit Jahren, besonders bei Studenten: Der Fahrer postet sein Angebot im Internet und verabredet einfach Ort, Uhrzeit und natürlich den Preis mit den Mitfahrer. Seit dem 1. Januar ist es auch möglich in Bussen mitzufahren.

„Wir haben uns gedacht, im Bus gibt es auch oft freie Plätze, und warum sollte da niemand irgendwo im Bus mitfahren?“, erzählt Bastian Porzner, 27 Jahre alt und einer der Gründer des Unternehmens "FahrtenFuchs", das genau diese Möglichkeit seit Anfang des Jahres anbietet. FahrtenFuchs nimmt Kontakt mit Reisebus-Anbietern auf, sucht freie Plätze in gecharterten Reisen innerhalb Deutschlands und versucht, weitere Passagiere für die Fahrten zu finden.

Alle Arten gemieteter Busse sind dabei: Man kann mit Fußball-Fans nach München oder mit einer netten Gruppe älterer Leute nach Hamburg mitfahren – nur hin oder auch zurück. „Wir haben jetzt schon Mitfahrgelegenheit im Bus für Dezember vermittelt“, berichtet Porzner Anfang Mai.

FahrtenFuchs hat der Jungunternehmer im November 2012 mit seinen zwei Freunden Julian Hauck und Johannes Thunert gegründet, im Zuge der Liberalisierung der Fernbuslinien in Deutschland. Neben den Mitfahrgelegenheiten bietet die Webseite auch eine Suchmaschine für alle Linien-Verbindungen mit Bussen. Die Idee des neuen Unternehmens, betont Porzner, war es, umweltfreundlichere Alternativen im Fernverkehr zu fördern.

Laut Studien des Umweltbundesamtes sind große Busse nämlich die klimafreundlichsten Reisemittel, wenn es um Energieverbrauch geht. Mit einem durchschnittlichen Treibstoffverbrauch von 1,5 Litern auf 100 Kilometern pro Person schlägt der Bus den Fernzug (2,5 Liter) und das Auto (mehr als 5 Liter). Beim C02-Ausstoß allerdings zeigt sich der Bus nicht so nachhaltig.

Fernbus Begeisterung

Bis Ende letzten Jahres durften Fernbusse innerhalb Deutschlands keine Strecken bedienen, die von der Deutschen Bahn bedient wurden. Die damals 86 innerdeutschen Fernbuslinien deckten meistens Strecken von und nach Berlin und zu Flughäfen ab. Seit Wegfall dieses Verbots drängen zahlreiche Unternehmen auf den Markt.

Im Februar konnten die Fahrgäste schon auf 23 neue Verbindungen im Fernbuslinienverkehr zurückgreifen, wie das Bundesministerium für Verkehr mitteilt. Die Genehmigung für weitere 53 Linien wurde bereits beantragt. „Das schont Geldbeutel und Klima, denn der Bus ist vor allem eine echte Alternative zum Auto”, sagte Bundesminister Peter Ramsauer im Februar.

Busse im Praxistest

Bevor Claudia* ihren Eltern eine Fernbus-Fahrt empfiehlt, wollte sie es erst einmal selbst ausprobieren und buchte eine Fahrt von Bonn nach Frankfurt über das Internet. Sie machte sich auf zum Bahnhof aber durfte zunächst nicht einsteigen, sondern erst 20 Minuten nach geplantem Fahrtbeginn. „Das war etwas ärgerlich, aber bei der Bahn kann das ja genauso passieren“, erklärt die 46-jährige Beamtin.

Für ihre Eltern sieht sie aber noch einen weiteren großen Vorteil gegenüber der Bahn: "Das Umsteigen ist gerade für ältere Menschen nicht so komfortabel."

Außerdem seien auch die Preise durchaus attraktiv, findet sie: 14,90 Euro für die Strecke von Bonn nach Frankfurt. Für eine Zug-Fahrkarte hätte sie, selbst drei Tage im Voraus mindestens 25 Euro bezahlt.

* Name wurde geändert.

quinta-feira, 11 de abril de 2013

Fahrradzeit in Bonn


Die Temperatur steigt und die Fahrrad-Saison fängt an. Wer auf der Suche nach einem Fahrrad ist, und wenig Geld ausgeben möchte, kann auf dem Gebrauchtfahrradmarkt in Bonn gute Angebote finden. Nicht nur alte Räder sind da zu haben, sondern auch Roller, Fahrräder für Kinder und sogar Mountain Bikes. Die Verkäufer versprechen faire Preise und die Kunden finden eine große Auswahl.

Sofie (rechts) hat 55 Euro für ein gebrauchtes Fahrrad bezahlt
Die erste Ausgabe des Jahres fand bereits letzten Samstag (06.03) auf dem Hofgarten der Uni Bonn statt. Trotz des schlechten Wetters, war der Markt schon vor der offiziellen Öffnungszeit um 10 Uhr voll. Verschiedene Arten gebrauchter Fahrräder, teilweise nass wegen des Nieselregens, haben doch ein neues Heim bekommen.

Zum zweiten Mal war Walter, 67, auf dem Markt in Bonn. „Ich habe bisher immer das Fahrrad schnell verkauft, und den Preis bekommen, den ich haben wollte“, sagt der Kölner, der extra nach Bonn gekommen ist, um ein gutes Geschäft abzuschließen. „Die Preise waren noch nie übertrieben, dann habe ich richtig schnell das Fahrrad verkauft“, erzählt er das Geheimnis des Erfolgs.

Diesmal haben er und seine Ehefrau zwei Fahrräder mitgebracht: sein eigenes und eines, das seiner Tochter gehörte. Der Trick hat offenbar wieder funktioniert: in 30 Minuten – und zwar vor 10 Uhr – hat Walter sich von den zwei Fahrrädern verabschiedet.

Eins davon hat Sofie, 22, für 55 Euro mit nach Hause genommen. Sie macht eine Ausbildung zur Krankenschwester, danach will sie Medizin studieren. „Ich hasse Bus fahren. Ich mache alles mit dem Fahrrad, deswegen um einzukaufen, Korb vorne und Korb hinten ist perfekt“, sagt sie. Und wenn es regnet? „Ich bin nicht aus Zucker“, lacht das Mädchen. „Ich fahre bei jedem Wetter, auch bei Schnee.“

Tradition

Seit 1988 findet der Fahrrad-Markt auf dem Hofgarten an der Universität Bonn statt. Damals nur zweimal pro Jahr, immer im April und Oktober, erzählt Gabriele Heix. Die Fahrrad Liebhaberin hat über lange Jahre die Märkte beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) organisiert. „Der Sinn der Sache war, dass Studenten preiswerte Fahrräder bekommen“, erklärt sie.

Heix organisierte viele Jahre den Markt
Da der Markt sehr erfolgreich war, haben die Organisatoren sich entschieden, ihn jeden Monat von April bis Oktober anzubieten – außer im Juli. Über 100 Verkäufer nehmen an jeder Edition des Markts teil. Jeder Anbieter darf fünf Fahrräder zum Hofgarten mitbringen, und soll 2 Euro als Gebühr pro Fahrrad bezahlen.

Laut Heix ist ein Teil der Arbeit des ADFC das Fahrradfahren zu fördern und weniger Autos auf der Straße zu haben. Auch ein Ziel wäre „die Stadt davon zu überzeugen dass man etwas für die vielen Fahrradfahrer tun muss“.

Ein Problem, das noch gelöst werden muss, ist die hohe Zahl der Diebstähle innerhalb Bonns. Um sicher zu stellen, dass die Fahrräder auf dem Markt nicht gestohlen wurden, registrieren die Organisatoren des Marktes die Rahmennummern und notieren auch eine Beschreibung des Fahrrads, die der Polizei übergeben wird.

Der Rechtsanwalt Philipp, 27, hat schon schlechte Erfahrungen gemacht. Zwei Mal wurde ihm sein Fahrrad gestohlen. Letzten Samstag war er auf dem Markt, um ein neues zu holen. „In Bonn ist die Diebstahlrate sehr hoch. Es lohnt sich nicht etwas Teures zu kaufen.“

domingo, 3 de junho de 2012

Jantando no escuro


Sempre gostei de comer em restaurante. Conhecer novos lugares, instigar o paladar com novos pratos e sabores, experimentar temperos diferentes daqueles preparados pela mamãe (uma delícia, mas é sempre bom dar aquela variada!). Em outro país então, a experiência gastronômica é quase obrigatória. Pelo menos para mim, faz parte do roteiro de viagem.

Sendo assim, uma aventura que eu sempre quis encarar era a modinha de comer no escuro. Já tinha ouvido falar desses restaurantes onde todas as luzes são apagadas e a comida é servida no breu total. Ficava imaginando os clientes saindo com a roupa toda manchada de molho, o garfo entrando no nariz ou até mesmo – vai saber! – aquele cuspezinho do garçom sacana em cima da salada. Enfim, queria vivenciar de perto essa proposta de “aguçar os outros sentidos, além da visão, ao saborear um prato”.

Quando estive em Berlim no ano passado, eu e uma amiga chegamos a fazer a reserva no Unsicht-Bar Restaurant, uma conhecida rede alemã de restaurantes no escuro. Chegamos meio atrasadas, a terceira do grupo que ia nos encontrar lá já estava no bar, onde ainda tem luz. Passei direto para o banheiro e, ao voltar, as duas estava com a maior cara de decepção. O motivo era o preço dos pratos: não tinha nada por menos de 50 euros o “menu”. “Não ver o que está comendo e ainda deixar uma grana está fora de cogitação!”, falei para as meninas, que concordaram. Saímos de lá e nos contentamos com uma comida vietnamita – maravilhosa, aliás.

Meses depois, o Groupon (sempre ele!) me enviou por email uma oportunidade de pagar menos para matar a vontade. Por 40 euros, duas pessoas poderiam ter um Dinner in the Dark com cardápio surpresa (!) no Casa del Gatto, um restaurante relativamente conhecido de Bonn. Luisa, minha companheira fiel para aventuras gastronômicas, topou na hora. Agendamos o dia, um domingo, e fomos para lá cheias de expectativas sobre o que teríamos no prato naquela noite.

A cena não poderia ser mais engraçada. Depois de sermos recepcionadas por uma mocinha simpática na entrada, à meia-luz, fomos encaminhadas para o salão do restaurante, iluminado apenas pelo fiapo de iluminação que saía da pequena e fraca lâmpada presa ao chapéu de mineiro que a moça do staff trazia na cabeça. Tropeçando nas cadeiras, ouvindo os murmurinhos dos outros clientes e, sobretudo, rindo muito, chegamos à nossa mesa.
Vem então o garçom, também com o tal chapéu de mineiro e a tal luz fraquinha. “O que as senhoras vão beber”, perguntou, com um sotaque estranho. “Bom, como não sabemos o que vamos comer, ainda estamos pensando no que vamos pedir!”, respondi, em tom de brincadeira, justificando nossa demora na escolha. Também não nos havia sido dado um cardápio.

Daí ele me fala justamente o que eu não queria saber: “Bom, vai ter salada, depois camarão, daí então vem um filé de porco e um tiramisu de sobremesa”...

Talvez no escuro ele não tenha conseguido ver a nossa cara de frustração. “O que esse cara acabou de fazer? Ele nos contou o que deveria fazer parte da surpresa da noite?”, perguntávamos uma à outra. Com voz de quem tinha percebido a enorme gafe, o garçom do sotaque estranho emendou: “bem... isso foi o que eu ouvi na cozinha... por alto... pode não ser isso, né”, disse, tentando consertar o estrago.

Confesso que pensei em ir embora naquele minuto. Tentar reclamar com o mâitre, sei lá. Mas a situação já estava tão maluca que a gente só conseguia rir. “Então, traga coca-cola!”, pedimos. “Bom, pelo menos sabemos que não vai ter nada exótico, nenhum molusco muito estranho para mastigar no escuro!”, concordamos, conformadas.

A salada anunciada chegou minutos depois. Identificamos tomate, alface, cebola e um ingrediente meio mole que parecia ovo. “Salada meio sem-graça, né?”, constatava a Luisa.

O staff do restaurante estava meio lento e despreparado, todo mundo parecia estar meio confuso naquela escuridão. Os garçons levavam muito tempo para recolher pratos e copos, e não tinham ideia de quem já tinha recebido o primeiro ou o segundo curso – ficavam gritando para perguntar quem ainda precisava ser servido.

O segundo prato, o camarão – ou melhor, o molho de camarão, levou quase uma hora para chegar (a gente contava o tempo pelos ponteiros fluorescentes do relógio da Luisa). À espera do jantar, jogamos muita conversa fora, gargalhávamos e contávamos alto coisas particulares sem ter ideia se alguém em volta poderia entender português – e ríamos mais ainda da possibilidade de haver ali algum conhecido.

De repente, no meio do escuro, senti um roçar na minha perna. “Lu, é seu pé?”, perguntei. “Não, Mari, por que?”, respondeu ela, me deixando ainda mais nervosa com esse objeto quentinho não identificado. “Preciso de luz, vou ligar meu telefone!!”. Ao acender a luz do celular, dei de cara com um cachorro grande, escuro, que me viu e rapidamente se deitou no chão. Não segurei o berro de susto. Um cachorro!!! Quem leva um cachorro para o restaurante no escuro?!?! Os donos do pobre logo se tocaram e puxaram a coleira do bicho, sob meu olhar de reprovação – o qual  obviamente eles não viram.

O terceiro prato, o porco, mostrou-se a pior pedida para quem precisa manejar talheres no breu. Eu simplesmente não tinha ideia do tamanho do pedaço que me ia à boca. E a carne estava meio dura, um pouco difícil de mastigar, o que dava ainda mais agonia por já não enxergar muita coisa naquele momento.

Depois de quase quatro horas sentadas na nossa mesa, estávamos loucas para comer logo o tiramisu e ir embora. Nem esperamos o garçom do sotaque estranho voltar e nos levantamos para pagar as bebidas na saída. Percebemos que muita gente tinha feito o mesmo, já estava tudo silencioso em nossa volta. Sem sabermos direito para quem deveríamos pedir a conta, e sem saber o número da mesa, fomos à recepção à meia-luz na entrada do restaurante. Um funcionário nos abordou como se quiséssemos sair sem pagar. Como ele não tinha o controle das contas, pagamos o que afirmamos termos consumimos.

E viva a experiência! Desde então dou ainda mais valor aos pratos mais enfeitados e coloridos. Tirar os olhos na hora de comer, pelo menos para mim, não teve a menor graça.

quinta-feira, 22 de março de 2012

O cheiro de casa

Um ano. O tempo se esvaiu na correria do cotidiano, nas pequenas pendências semanais, nos bons e maus momentos que se passaram desde que deixei o Brasil, e eu nem percebi. Um ano! Em março do ano passado eu não imaginava entrar 2012 com tantas contas na gaveta endereçadas à Frau dos Santos Batista, com um endereço fixo (!) em Bonn e ainda tantas ideias na cabeça. Os três meses se esticaram e eu não tinha me preparado. Talvez o inconsciente tenha me arrastado pelos cabelos e os aniversários, o natal e o réveillon embolaram-se numa sucessão de fatos e me devoraram. Fiquei entorpecida. E só me dei conta disso quando coloquei novamente os pés em solo candango.

Voltar a Brasília apenas de férias foi uma experiência confusa. A correria de agendar encontros com amigos de longa data, amigos de sempre, por simplesmente precisar matar as saudades por não saber quando voltaremos a nos ver. Reencontrar a família com aquele antecipado aperto no peito de saudade. Dar aquele abraço forte, que nenhuma versão de Skype ou Facebook ou Messenger até hoje conseguiu substituir. Curtir o colinho da mamãe. Ouvir português nas ruas, ler a minha língua materna nas placas – e achar tudo isso engraçado, de certa maneira. Sentar à frente da manicure, já velha conhecida, e passar longas horas pintando as unhas e conversando amenidades.

Dia desses recebi um artigo sobre readaptação na volta ao lar de pessoas que passaram muito tempo longe de sua terra natal. A dificuldade de se ver de novo na sua vida, aquela que você mesmo construiu e em algum momento teclou o pause para viver outras coisas. Talvez seja assim o dia em que eu e minhas malas (ou o contâiner?) embarcarmos só com o bilhete de ida. Por enquanto, a sensação que tive ao voltar a Brasília agora, ainda que por pouco tempo, foi a de ter jogado na cara o fato de que eu realmente tenho duas vidas. Uma na terra brazilis, onde tudo pareceu tão igual e tão diferente, onde meus pés de alguma maneira permanecem. E outra na Alemanha, minha nova casa – onde tenho meus móveis, meus chás e minha bicicleta – e que chamarei de fixa até quando ela existir.

Sobretudo constatei, feliz, que não há distância que separe amor de verdade. E que, ainda que minha Brasília ganhe novas ruas e prédios, ainda que vida dos brasilienses que conheço dê voltas – casamentos, filhos, empregos novos – tem uma coisa que não vai mudar nunca: o cheiro gostoso de casa.


Céu de Brasília visto do Parque da Cidade: amo!

sexta-feira, 23 de setembro de 2011

Pelo direito de esconder minhas vergonhas!

Às vezes acho que estou até avançando rápido no meu gradual processo de germanização. Há uns dois meses meu veículo de transporte é uma bicicleta, meu armário já está cheio de roupas da cor marrom e hoje em dia salada, para mim, tem que ter pepino, senão fica faltando alguma coisa - em pensar que eu praticamente não comia pepino na casa de mamãe... Passei a ser fã de pão preto, do Kürbiskernbrötchen (pãozinho com sementes de abóbora, hummm... delicioso!) e das já conhecidas linguiças alemãs. E sim, eu bebo cerveja quente na maior!

Mas há dois fins de semana descobri que ainda faltam passos bem mais largos para incorporar a cultura germânica ao meu Brazilian way of life. Um exemplo disso seria começar a ficar peladona na frente de quem quer que seja - e agir como se nada estivesse acontecendo - em saunas.

Não dá! É contra os meus princípios! Da mesma maneira que encarar aquele vai e vem de corpos desnudos também me incomoda. Muito! Seja jovem, velho, criança. Não me sinto confortável e acho difícil mudar essa questão na minha cabeça aos 30 anos de idade. Sou geração pós-Adão e Eva, totalmente a favor de genitálias devidamente cobertas por calcinhas, calçolas ou mesmo folhas de bananeira.

Pois bem, tivemos a fantástica ideia de comprar no Peixe Urbano da Alemanha um 'vale dia-feliz' em um Sauna Park localizado em Königswinter, região próxima de Bonn. Um lugar bonito, bem verde, com várias casinhas de saunas espalhadas por um belo jardim. Eu e mais três amigas do trabalho chegamos no tal lugar por volta do meio-dia, chovia para caramba. Nas mochilinhas, claro, os biquininhos das moçoilas.

Na verdade, nós já sabíamos que as pessoas ficavam peladas nas saunas de vários países da Europa. Com relação às terras germânicas, pelo menos, eu tinha certeza desde o episódio com a minha então sogra alemã que me obrigou a ficar nua (!) com ela (!!!!!) na sauna da academia onde ela malhava. "Mas você vai colocar biquini? Não, por favor, vai chamar muita atenção!". Achei sem noção ela me pedir isso, mas em nome do bom relacionamento com a família do cara resolvi tirar os trajes e entregar para Deus. Também só estávamos nós duas no lugar, foi relativamente fácil. Mas na hora eu pensei: "e eu viajo 10 mil quilômetros para ver a minha sogra pelada... ninguém merece!"

Mesmo após esta experiência eu confiava que, escapando pelo "minha religião não permite", eu poderia ficar mais escondidinha de biquini em um cantinho da sauna sem que ninguém percebesse. Mas é claro que a combinação biquini + conversa em português + cor da pele (eu eu uma moçambicana já chamávamos suficiente atenção para o fato de que éramos estrangeiras) não poderia ajudar muito no nosso plano de passarmos imperceptíveis aos olhos dos peladões. Logo na segunda casinha, que ficava em uma área maior, uma funcionária do lugar nos abordou perguntando se era a primeira vez que íamos a uma sauna na Alemanha. Diante da nossa confirmação, ela continuou:

- É que aqui as pessoas ficam sem roupa. Sem biquini, nada. Vocês até podem andar de toalha pelo parque, mas dentro das saunas é preciso tirar tudo. Sabem como é, as pessoas reparam...
* (eu) Mas... em tese as pessoas não deveriam ficar se olhando dentro da sauna, certo? Se eu fico lá em cima, como é que as pessoas reparam?
- (tela azul)... é que já vieram reclamar. Vocês estão incomodando as pessoas assim... vestidas...

Simpática, coitada, ela ainda ficou toda feliz ao saber que éramos brasileiras. A irmã mora em uma cidade perto de Blumenau, disse. Antes de sair, ela ainda deu uma dica: "ela (eu) está de biquini sem alça, não chama tanta a atenção quando está de toalha entre uma sauna e outra. Tirem pelo menos a parte de cima".

Pois bem, muito a contragosto tiramos o sutiã. mas só fiquei sentada com o joelho encostado no peito a partir de então. Era hora do Aufguss, que eu chamo brincando de "defumação propriamente dita" - nada mais é do que uma funcionária do spa jogar o aromatizante nas pedras quentes e soprar o vapor para a nossa cara. A velharada, sorrindo, abre os braços e coloca as mãos atrás da cabeça para sentir melhor o bafo quente perfumado. "Nossa, que experiência mais diferente", murmurou uma amiga no meu ouvido, bem meiguinha. Eu segurando para não explodir de rir.

A etapa 2 consistia em esfregar sais do Mediterrâneo no corpo inteiro - fora da sauna, claro - tomar mais uma vaporzada e, por fim, uma ducha. Momento tenso porque era todo mundo pelado e se esfregando sal. Eu até gostei da ideia de tomar um bom banho de sal (infelizmente não era grosso) para espantar o mal olhado, como já recomenda o Candomblé. Mas eu e minhas companheiras ficamos absolutamente sem-graça com aquela cena. "Vamos fingir que estamos sozinhas aqui", alguém falou. Que tortura!

Depois do segundo Aufguss, fomos tomar banho. Sentimos umas caras feias para a gente, do tipo "o que estão fazendo aqui, suas vestidas?". Mas prosseguimos. Resolvemos desistir das saunas e nadar em alguma piscina dentro do prédio, já que a chuva não dava sinal de trégua. Novamente, pessoas nuas. Ficamos num cantinho, conversando. Olhares reprovadores.

Imagem do fôlder do Saunapark: lá, não tinha ninguém de toalha!

Por fim, deixamos a piscina a fim de ir para uma das banheiras de hidromassagem. Lá poderíamos ficar apenas nós quatro sem ninguém cobrando. Ledo engano. Com o jato da hidromassagem, estávamos praticamente gritando para conversar. Em português. Na minha tese, talvez isso tenha irritado até mais do que nossos corpitchos ligeiramente cobertos. A moça simpática reapareceu e disse bem claramente que uma senhora estava reclamando da gente. O motivo? "Elas estão vestidas, não seguem as regras!". Quase não acreditei. Resolvemos então, todas, tirar novamente o sutiã. Assim, ninguém poderia ver que estávamos de biquini.

De nada adiantou. Passados mais uns 10 minutos, veio a chefe do lugar. Ou tirávamos a roupa, ou teríamos que sair. Tentei argumentar. Disse que para mim era terrível tanto ficar nua quanto olhar aquele tanto de gente desfilando sem roupa de banho (tinha um senhor de idade que andava de um lado para outro do jardim, o tempo inteiro, com aquilo tudo lá de fora). Observamos uma mulher mais velha, com uma cara fechada, acompanhando a conversa e balançando positivamente a cabeça para a outra que praticamente nos expulsava. Sorriso no canto dos lábios. Em quê eu poderia estar incomodando aquela criatura por simplesmente defender o meu direito de mostrar o meu corpo unicamente para quem eu quero? "Desisto, meninas, espero vocês lá fora".

Chutaram nossa bunda para fora. Com uma certa classe, mas fomos enxotadas. Poucas vezes na Alemanha eu me senti tão ofendida, humilhada. Todos escutavam a dura da funcionária, como se tivéssemos cometido algum crime! Engraçado que enquanto as meninas tomavam banho para se trocar eu só pensava na chegada dos portugueses ao Brasil. Os livros de história contam que quando se depararam com todos aqueles índios de peitos e pintos de fora, os europeus, com uma volumosa combinação de peças de roupa, logo mandaram que "lhes escondessem as vergonhas". Ficaram indignados com a nudez dos habitantes locais, explicada em parte pelo clima quente e úmido do litoral do nordeste brasileiro. Olhando assim eu me senti mais alemã do que os próprios alemães. Por influência dos europeus eu não sou mais a índia da história. Se me ensinaram a ser assim, agora me deem o direito de esconder as minhas vergonhas!

Por fim, o que me deixa indignada é a hipocrisia. Consideram que a nudez de homens e mulheres em um local público representa os valores amadurecidos em uma sociedade supostamente moderna, livre e igualitária. Mas isso se revela uma grande fachada no momento em que ela passa a ser forçada, atropelando o direito do outro de ficar, simplesmente, vestido.

quinta-feira, 22 de setembro de 2011

Chega de preguiça!

Depois de dois meses sem postar absolutamente nada, deixei o preguicê de lado e decidi voltar a escrever.

Na verdade, esse tempo foi meio confuso. Troquei de casa (mais uma vez, a quarta desde que cheguei, em fevereiro), de contrato no trabalho, de vida. Praticamente não uso mais transporte público - adotei uma bicicleta como companheira de trânsito. Mudei até de academia, agora pego mais pesado e continuo firme no Projeto Delícia 2014. Enfim, continuo na meta de tentar ser mais regrada e tentar passar tudo para o papel - ou melhor, para a página virtual - as experiências dessa terra cada dia mais surpreendente (pelo menos para mim) chamada Alemanha.

Auf Wiederlesen!

domingo, 17 de julho de 2011

Simpáticos, mas barulhentos

Mandar recado pela janela do prédio, chamar um conhecido do outro lado da rua ou cantar feliz e sóbrio dentro do ônibus definitivamente não é algo tipicamente alemão. A turma por aqui não gosta muito de levantar a voz.

A economia de ruído chega a ser tamanha que o marido de uma amiga contou dia desses que, durante uma partida de futebol feminino à qual assistia pela televisão, ele teve certeza que a trasmissão estava com problemas. Ouvia-se quase nada - ou muito pouco - entre uma jogada e outra. Ele aumentou o volume, mexeu no cabo da antena, apertou botões e nada. Ao mudar de canal, descobriu que não havia defeito de transmissão, não. Simplesmente este era o estilo alemão de transmistir a partida (Galvão Bueno não teria muito futuro por aqui)

Vinda de uma família de sangue baiano, sem muito jeito com o recatamento ou com o fino trato, fui criada no meio do barulho, da música, do furdunço e da confusão. O silêncio germânico às vezes me incomoda, mas estou na casa deles e o que me resta é tentar me adaptar. O que implica também em reduzir o volume dos meus decibéis.

A turma brazuca que vive em Bonn também vive a mesma situação. Frequentemente a gente escuta a frase  "die Brasilianer sind nett aber so laut!!" (os brasileiros são simpáticos, mas tão barulhentos!!) - o que de todo não é uma injustiça, mas ainda assim nos deixa um pouco indignados com o tom de exagero. Nossa mesa no almoço da DW, por exemplo, é a mais agitada e sorridente. Mas a gente não chega a ponto de incomodar a refeição de ninguém... eu acho...

Dia desses às 21h20 eu cheguei em casa, liguei o computador eu mal esperava para falar com a minha mãe pelo Skype. Minha conexão wlan do prédio só funciona bem perto da janela. Chamada feita, fui perguntando as novidades para ela enquanto trocava de roupa e pegava um suco na geladeira no meu microapartamento. Óquei, eu falava um pouquinho alto nessa hora. Mas a impaciência do meu vizinho não o deixou esperar mais de cinco minutos (juro!) para vir bater na minha porta: "será que dá para falar mais baixo, por favor? Ou então fechar toda a sua janela? estou tentando dormir e não consigo!".  "Claro, desculpe", eu disse, sem querer estender a conversa. Ao fechar a porta, pensei: "pô, quem é que vai para a cama às nove da noite?!?!?"

Esta semana a reclamação foi no meu aniversário. Em determinado momento, alguém resolveu puxar o parabéns - imagina, aniversário sem parabéns não tem graça! Versão em português, versão em alemão... quando estava apagando a última velinha veio o garçom (que também tinha a maior pinta de estrangeiro) e pediu, meio sem-graça, que parássemos de fazer barulho. Inacreditável! Num bar cujo nome é Havanna e leva a foto do Che estampada no cardápio, música ao fundo, cheio de gente jovem, não se pode cantar "parabéns"! Surreal! Ainda acho que se tivéssemos cantado apenas a versão na língua local, talvez não tivessem implicado com a nossa alegria. Enfim, decidi não colocar meus pezinhos lá novamente tão cedo.

Turma do barulho no Havanna

Só digo uma coisa: aaaaahhhh, se eu tivesse uma laje!!!!

sábado, 9 de julho de 2011

Acolhida na casa de desconhecidos

Esta semana eu descobri o verdadeiro sentido da palavra perrengue.

Na quinta-feira passada, combinei com um amigo alemão - que adora o Brasil e é uma figuraça! - de visitá-lo em Colônia, onde ele mora, após o meu expediente. O trem de Bonn para lá geralmente leva de 25 a 30 minutos, dependendo do tipo do trem e da estação em que se desce.

Ele mora justamente perto da estação mais distante, onde eu nunca tinha descido. Cheguei tarde, pra lá das nove da noite, e ficamos batendo papo até o sol se pôr completamente, perto de onze horas, em uma bonita área verde às margens do rio. Eu tinha visto no plano da estação que haveria um trem que sairia às 23h26 e passaria por Bonn. "É esse", pensei.

Ele me levou até a estação e também leu "Bonn" na placa indicando os trechos por onde o RE 9 passaria. Antes de embarcar, a locutora da estação ainda chamou em voz alta os passageiros que embarcariam no trem com destino a Siegen passando por "... Bonn". Fechou! Não tinha como errar.

Percebi logo de início que o trajeto era diferente dos trens que costumam fazer Colônia-Bonn. Imaginei que ele devia fazer as estações mais afastadas antes de chegar à estação central da minha cidade. Passou por várias estações de nome familiar, que eu sabia que ficavam nos arredores, mas nada de Bonn Hauptbahnhof chegar. E se passaram 20, 30, 40 minutos... ops! Tem algo errado aí! Os nomes das próximas paradas já me eram totalmente desconhecidos neste momento. E a moça que controla o bilhete já tinha passado há muito tempo. Hummm... desci para pedir informação e de me deparei com um mapa das trajetórias dos trens que cobrem a região.

Qual não foi a minha surpresa quando descobri, pra lá de meia-noite, que a linha que eu peguei fazia o trajeto exatamente oposto ao que eu deveria fazer a partir da estação Siegburg-Bonn (aí estava o "Bonn"que a gente ouviu e leu em Colônia). Eu deveria ter descido lá, tipo 20 minutos atrás, e de lá ter pego um metrô para a estação central de Bonn.

Não imaginei a dimensão do problema na hora. Só pensei que o mais óbvio era descer e esperar, na plataforma oposta, por um novo trem que me levasse na direção contrária. Ia chegar tarde em casa, mas paciência. Desci na estação de Au (é, o nome da parada já não era bom presságio), a primeira após eu ter descoberto o engano, e saí correndo para conseguir pegar o outro trem. Mas... que trem? Não tinha nada além de uma placa indicando "veja os horários no plano".

Era 0h20 e não se ouvia o barulho de mais nada, além do meu coração saltando pela boca de nervosismo. Vi um funcionário da empresa de transporte que passava apressado e perguntei a ele quando saia o próximo trem para Bonn. Ele olhou no relógio e me disse "às 4h20". Meus olhos se encheram de lágrimas. E nem adiantaria tentar outra estação próxima, ele disse. Não tinha mesmo mais como viajar naquele horário. "Lamento muito".

A estação era bem velha. Não tinha um único banco ou cadeira ao alcance dos meus olhos. Começava a esfriar. Eu me encontrava sozinha, no meio do nada. Liguei para o meu amigo, chorando, para ele me dizer onde eu estava. Assustado, ele tentava entender como é que a gente tinha se confundido. Pela internet, descobriu que eu estava em uma vila de 325 habitantes a 60 quilômetros de casa. Segundo o disque-taxi, primeira solução que veio à cabeça, a corrida não sairia por menos de 100 euros - quantia da qual obviamente eu não dispunha na hora e, confesso, nem estava disposta a pagar.

A solução seria procurar um outro lugar para passar as próximas quatro horas. Eu não conseguia acreditar que aquilo estava acontecendo. Quando finalmente consegui sair da área dos trens, vi uma plaquinha informando que haveria um hotel em algum lugar a 300 metros. A seta indicava para uma rua com algumas casas, mas completamente no escuro. Dei alguns passos, mas logo voltei. Na área em volta só tinha mato. Au era definitivamente uma roça.

Por sorte, ouvi o barulho de trem e voltei para a estação. Uma linha acabava de completar seu itinerário ali - só partiria na manhã do dia seguinte. Mas pelo menos havia algumas pessoas desembarcando. Teria a quem perguntar para onde ir. Ainda com a voz embargada, abordei um casal.

"Sei que parece inacreditável, mas peguei o trem errado e agora não posso voltar para Bonn. Também não tenho como ficar aqui nesta estação ao relento. Vocês sabem onde existe um hotel aqui?".

Eles ficaram morrendo de pena, pelo jeito com que me olharam. Lamentaram meu engano e disseram que me levariam lá de carro. O "hotel" (imagine um hotel num lugar onde moram 325 pessoas?!) estava fechado e com todas as luzes apagadas. No meio do caminho, enquanto eu informava meu amigo por telefone de que estava com um jovem casal que acabara de conhecer (e também para eles virem que eu não estava sozinha no mundo), um perguntou pro outro o que achava de me levarem para casa, pois dadas as circunstâncias e o horário, o melhor seria me darem abrigo.

Inga e Sebastian foram dois anjos: ela fez uma caminha para mim no escritório; ele perguntou se eu estava com fome e me ofereceu pão, queijo... Eu disse que já tinha comido. Ela ainda fez um mapinha de como eu deveria me orientar na estrada no meio do mato para sair da casa deles e voltar à estação dali a algumas horas.

Não consegui pregar os olhos até dar a hora de partir. Decidi pegar o trem das 5h20, para não ter que andar no escuro. Aí veio, claro, a última aventura da noite: começou a chover forte na hora de sair. Coloquei uma sacolinha plástica que tinha na bolsa na cabeça e cheguei com o resto todo molhado a tempo de pegar o trem que, finalmente, me traria de volta para casa.

Na mesa do escritório de Inga e Sebastian deixei um bilhete agradecendo o que fizeram por mim e com meu e-mail. Espero que entrem em contato. Quem sabe não é o início de uma bela amizade?

Sobre burcas e berimbaus

Um dos poucos assuntos sobre os quais eu realmente me calo é religião. Sou cristã (talvez até possa me definir católica, pois apesar das minhas centenas de críticas ao Vaticano), mas sempre respeitei a fé e a convicção alheias. Não me lembro de algum dia ter tentado convencer alguém à força de que as minhas crenças seriam mais corretas. E sempre detestei quem fizesse isso.

Mas há coisas que não passam despercebidas. E é impossível dizer que não me sinto incomodada, de certa maneira.

A forte presença muçulmana no lado ocidental da Europa não é mais novidade para ninguém. Claro, eles - ou melhor, elas - são bastante visíveis, por assim dizer. A todo momento, por menor que seja a cidade, a gente topa com mulheres usando véus cobrindo os cabelos ou mesmo burcas inteiras, deixando só os olhos de fora.

Mas na semana passada foi a primeira vez que eu vi uma jovenzinha turca jogando capoeira. Foi durante a apresentação de um coral formado por brasileiros e alemães, em Colônia. Um estranho choque cultural.

A capoeira é uma das coisas que mais identifica o Brasil fora do Brasil. Ver aquela menina sorridente, corpo esbelto, gingando de um lado para outro e trocando passos com outras meninas - e até homens - foi lindo de ver!

O que chamava mais a atenção, no entanto, era o fato de que a cada pirueta no ar, ela logo jogava as mãos na cabeça, num movimento meio desesperado tentando se certificar se o cabelo ainda estava completamente sob o véu. E na medida em que o jogo de corpos ia ficando mais intenso e mais rápido, mais ela se desconcentrava com o pano.

Achei isso tudo meio paradoxal. Em uma luta-dança cheia de movimentos corporais sensuais, abdomes travados e suados, a menina tentava esconder a todo custo até a  ponta do cabelo... Eu já tinha percebido que por baixo da camiseta do grupo de capoeira ela usava uma espécie de collant grossa cor da pele e um calçolão preto por cima, que impedia qualquer possibilidade de mostrar um pedacinho sequer do corpo da moça.

Ao mesmo tempo em que admirei aquela garota, por ela ter dado um jeito de fazer o que gosta dentro das limitações impostas pela religião, aquela cena me deixou um pouco indignada. É claro que vir de um país onde as mulheres desfilam praticamente peladas no carnaval, onde mostrar o corpo está longe de ser tabu, dificulta a minha compreensão sobre como algumas culturas consideram esse tema. Mas ainda assim, não consigo deixar de defender que as pessoas tenham o direito de ser livres em suas escolhas. Que elas possam decidir o que vão ouvir, vestir ou dançar, sem opressão ou ameaças religiosas.

Adoraria ter visto os cabelos da turquinha no ar, e suas mãos livres, o que deixaria seus impressionantes movimentos ainda mais bonitos.

quinta-feira, 7 de julho de 2011

Marta: "Está mais do que na hora de chegar à final e fazer diferente"

"Queremos ser campeãs mundiais para que realmente possamos ter um futuro melhor para o futebol feminino no Brasil", afirma a atacante da seleção brasileira em entrevista à Deutsche Welle.

 

No gramado do centro esportivo nos arredores da cidade de Düsseldorf, na Alemanha, a seleção brasileira de futebol feminino começa a ensaiar os passos rumo a uma possível conquista inédita: a vitória na Copa do Mundo. O treino comandado pelo técnico Kleiton Lima é intenso. O sol do verão germânico, implacável.

No cantinho do campo, deitada de bruços, uma das jogadoras recebe tratamento rotineiro de recuperação muscular na coxa direita, com um pequeno aparelho de contração. É Marta, a estrela do time. Sorridente, ela observa no visor do aparelho o tempo que ainda falta para seguir recebendo os pequenos choques. "Podemos conversar agora, pode ser?", diz a alagoana à reportagem da Deutsche Welle, segundos antes de um dos integrantes da equipe técnica da seleção despejar sobre a cabeça da atleta uma pequena garrafa com água. "É batismo!", brinca o colega, diante dos risos de todos.

O clima de descontração ganha ar mais sério quando a alagoana de 25 anos começa a falar de sua determinação em levar para casa o troféu de campeã do mundo. "Está mais do que na hora de a gente chegar a essas finais e fazer diferente", sentencia, confiante.

Apesar do estupendo desempenho individual de Marta – eleita por cinco anos consecutivos a melhor jogadora do mundo – o time brasileiro vem sentindo nos últimos anos apenas o gosto amargo do segundo lugar: o vice-campeonato da Copa do Mundo de 2007, na China, e duas medalhas de prata nos Jogos Olímpicos de Atenas, em 2004, e de Pequim, em 2008. "No Brasil, o segundo lugar não é considerado. Claro que não é um título, mas para o futebol feminino, que já passou por vários momentos difíceis, chegar a duas finais de olimpíada e uma de mundial é grande coisa", diz a atacante.

Atualmente jogando no New York Flash, dos Estados Unidos, a "Rainha Marta" avalia que, apesar da força do futebol norte-americano, são as alemãs que oferecem mais perigo neste mundial. "Quando você tem a torcida a seu favor, dá uma motivação a mais", explica. Ela garante, no entanto, que o grupo não vai se intimidar se topar com as alemãs ao longo da competição. "Temos que estar preparadas para enfrentar qualquer equipe", diz.

Deutsche Welle: Vocês estão otimistas com esta Copa na Alemanha? É a vez do Brasil?

Marta: Estamos super animadas e o otimismo existe sempre quando se trata de uma competição de alto nível, como é uma Copa do Mundo. E pelo fato de a gente vir já há muitos anos se destacando mundialmente nos torneios mais importantes, vai crescendo cada vez mais a vontade de conquistar um título de alto nível. A equipe está bem representada, tem meninas novas e também outras com bastante experiência. Espero que essa mistura de experiência de juventude possa trazer bons resultados já na estreia, para que a gente possa começar bem.

Como controlar a ansiedade neste momento?

Estou super tranquila, tento passar isso para as meninas também, para que quando chegar o momento certo a gente possa definir as coisas e não ter nada que atrapalhe psicologicamente. Agora vamos ter mais uma chance. Está mais do que na hora de a gente chegar a essas finais e fazer diferente. Já passamos por finais, já sabemos como é jogar em uma. Então encaramos de uma maneira não mais fácil, mas mais tranquila.

Das três equipes adversárias desta primeira fase (Austrália, Noruega e Guiné Equatorial), qual deve ser a mais dura?

Todas serão bastante difíceis, são adversárias que nós não temos tanto conhecimento. A não ser a Noruega, sabemos o estilo de jogo delas – um estilo bem forte, uma pegada bastante intensiva, com muita marcação. A Austrália vem se preparando já há algum tempo, é a atual campeã da Ásia, tem meninas novas, com alto nível. E por ser estreia também vai ser bastante difícil.

Existe a pressão da estreia?

Sem dúvida, a pressão sempre existe quando se trata de Brasil. E isso acontece devido aos destaques que viemos conquistando ao longo do tempo, como o vice-campeonato mundial (2007), e as duas medalhas de prata nas Olimpíadas (2004 e 2008). A pressão vem não apenas por parte do público brasileiro, mas também do público mundial, que já tem uma visão diferente da equipe brasileira.

Qual seleção deste mundial deverá dar mais trabalho para o time brasileiro em futuros confrontos?

Sem dúvida será a Alemanha, por estar jogando em casa. Sem menosprezar as outras equipes, mas quando você tem a torcida a seu favor, é lógico que isso dá uma motivação a mais. E também pelo fato de a Alemanha ser bicampeã mundial e estar sempre se destacando em competições de alto nível. É uma escola que já há muitos anos está em primeiro e segundo lugar no ranking. Mas o Brasil neste momento está pensando na estreia, nas três equipes que vai entrar no seu grupo nesta primeira fase. Temos que pensar uma coisa de cada vez. Mas se vier a Alemanha, ou os EUA, ou qualquer outra equipe que seja, temos que estar preparadas para encará-las.

Vocês chegaram a ver a partida da Alemanha contra o Canadá?

Vimos muito pouco. Aproveitei quando fui para a coletiva de imprensa, vi alguma coisa, mas não dava para me concentrar nas perguntas e ver o jogo ao mesmo tempo. Mas vimos que o Canadá é uma equipe muito forte, tanto que a Alemanha ganhou de 2 a 1, num jogo bem apertado. Sabemos que este Mundial será assim: com equipes fortes, um nível muito alto.

Como você está preparando para a marcação individual cerrada que os treinadores das equipes adversárias do Brasil provavelmente estão planejando?

Eu já convivo com esta pressão há muito tempo. A partir do momento em que você se destaca, recebe maior atenção por parte da imprensa e das adversárias. Em vez de colocar uma na marcação, eles colocam duas, uma na sobra. Acho que não vai ser diferente neste Mundial. Mas, se isso acontecer, espero que abra espaço para as outras meninas e elas possam aproveitar bastante.

Uma vitória nesta Copa poderia ajudar a mudar o cenário do futebol feminino no Brasil?


Essa é uma esperança que a gente tem: poder conquistar um título de alto nível, como uma Copa do Mundo, ou brigar por uma medalha de ouro nas Olimpíadas, para que a gente possa ter algo em mãos para reivindicar. Em geral, no Brasil, o segundo lugar não é considerado. Claro que não é um título, mas para o futebol feminino, que já passou por vários momentos difíceis, chegar a duas finais olímpicas e uma de Mundial é grande coisa. Mas a gente não quer só isso. Queremos ser campeãs mundiais para que realmente possamos ter um futuro melhor para a modalidade dentro do país.

Autora: Mariana Santos
Revisão: Alexandre Schossler

Meu dia de tiete

Ela passou de fone no ouvido, umas meias diferentes esticadas até a coxa, cabelo preso. Parecia estar mais preocupada em achar a música certa no aparelhinho de som do que no que se passava em volta.

Antes que ela subisse no ônibus da seleção, eu a abordei e pedi uma entrevista curtinha depois do treino - para onde elas seguiriam nos próximos minutos. Marta, a estrela do time brasileiro, paparicada pela equipe técnica, pelos jornalistas e pelos fãs, topou sem exitar. Só me pediu para avisar a assessoria de imprensa.

Passei os minutos seguintes imaginando o que devia passar na cabeça daquela garota (sim, é uma garota de 25 anos) nascida no interior do Brasil, no sertão de Alagoas, e que agora brilha no mundo. Como deve ser a sensação de ter sido escolhida por cinco, cinco vezes!, a melhor jogadora de futebol do mundo?? Logo futebol!! Imaginei como havia sido o caminho até lá. "Bem difícil", ela me respondeu com o microfone já desligado, depois da entrevista formal sobre suas expectativas com a Copa de Futebol Feminino, que começou na semana passada aqui na Alemanha.

Que admiração! Que talento! Que garra! E ela é nossa!! Assim como o Pelé, como o Zico, como o Ronaldinho, a Marta é verde-e-amarelo. Com a diferença que, mais do que "apenas" jogar bola, ela precisou lutar contra todo o tipo de preconceito, de desestímulo e contra a estranha desvalorização do futebol feminino no país mundialmente famoso pelo... futebol!

Eu e a Melhor do Mundo conversamos após o treino. Ela me deu respostas firmes e seguras, coisa de quem manja bem sobre o que está falando - e de quem já deu respostas parecidas zilhões de vezes, como sempre acontece no futebol. O papo mulherzinha veio logo em seguida, quando eu já não gravava mais nada: ela contou que curte invernos gelados (adora usar botas e aqueles casacões elegantes) e que gostava de andar de trem quando morava Suécia. Falamos até sobre depilação e viagens.

Tive a impressão de que ela, ao mesmo tempo em que ainda parece ficar um pouco constrangida diante das colegas de uniforme por ser o centro das atenções, tem consicência de que fez por merecer. Aceita o super talento que tem sem ser pedante. Faz questão de mostrar que ainda é a menina de Dois Riachos.

Virei ainda mais fã!

Abaixo as meias pretas!

Engraçado como a gente consegue enxergar melhor nossas particularidades quando está fora de casa - o nosso Brazilian way of life. As diferentes formas de pensar, de se vestir, de se comportar (de escrever, no meu caso que lido diretamente com textos) entre pessoas de nacionalidades distintas são interessantes e, ao mesmo tempo, assustadoras.

Algumas coisas do cotidiano aqui na Alemanha ainda têm esse efeito sobre mim - ainda incluída na categoria de "recém-chegada". Um exemplo são as meias pretas. Como gostam de meias pretas! Especialmente com tênis. As pessoas vão malhar, jogar bola, correr no parque de meias pretas. Pouquíssimos coleguinhas de academia usam meias brancas, como as minhas.

Reparei nisso no dia em que desci do vestiário - que fica no terceiro andar - para a sala dos aparelhos, no primeiro. Eu, minha calça legging coladésima, minha blusa igualmente justa e, claro, as meias brancas (de cano médio puxadas para cima). Normalíssima em Brasília. Um ET em Bonn. Além da cara de "que roupa é essa, minha filha?!", os olhares de todos pousavam, em algum momento, sobre as minhas meias. Eu me senti quase como aqueles turistas norte-americanos que usam meia branca até o joelho, calça caqui, colete e câmera fotográfica no pescoço. Fiquei com vontade de rir de mim mesma, imaginando que aquele povo usando meia preta e fazendo uns exercícios de alongamento mega bizarros para os meus olhos tupiniquins (eles se alongam de maneira diferente também) estavam achando graça do meu jeito "normal" de me vestir.

Dormir aqui também se tornou um problema. Além do azar de já estar na segunda casa e sofrer com o segundo colchão horroroso, ainda não me adaptei ao travesseiro à moda germânica. Ele é um quadradão, 80 X 80 cm, que afunda e fica fino quando você coloca a cabeça. Horrível. Jana, minha amiga-irmã alemã, ficava indignada quando eu perguntava como é que ela conseguia dormir com aquilo. "Como você consegue dormir com esse tijolo!!", ela devolvia. Procurei outros tipos de travesseiros nas lojas. Eles têm vários outros, mas nenhum igual a esses que estamos acostumados. Meu jeitinho está sendo dobrar o bendito ao meio.

E assim a gente vai se adaptando...

sábado, 18 de junho de 2011

Um presente marcante

Essa fazia tempo que eu queria compartilhar...

Sabe quando uma criança quer muito, muito mesmo um presente? Pode ser um brinquedo, ou uma peça de roupa que ela viu trocentas vezes na propaganda da tevê, ou um bichinho de estimação. Ela sonha com ele há dias, semanas - que parecem meses quando a gente é criança - e de repente, não mais que de repente, o pai, a mãe, a tia (ou mesmo o papai noel!) entrega o embrulho com este presente dentro. Olhos brilhantes, mãos suando, a criança já imagina o que seja aquilo pela embalagem. Ela destroe rapidamente o papel e solta um grito feliz, como se nada no mundo importasse mais do que aquele objeto dos desejos logo ali, na sua frente...

Essa foi a imagem que tive ao ver a Jana, minha amiga e ex-roommate alemã, ao receber meu presente de aniversário: um par de havaianas.

Há tempos eu não via alguém tão contente com um presente. Ganhei o dia com a felicidade dela. Há uns dois anos ela esteve no Brasil, mas apressada pelo grupo de viagem, acabou deixando para trás o que mais queria ter trazido do outro lado do Atlântico. Vivia se lamentando para mim por isso sempre que me via com o meu chinelo velhinho.

Ela não tirou mais as havaianas do pé. Disse que já se sentia mais "brasileira", que a cor era linda (são brancas, daquelas com a bandeira do Brasil nas tiras - tipicamente para exportação) e começou a ensaiar uns passos desajeitados de samba. Rodopiava e ria, ria muito. Disse que ia desfilar o verão inteiro com elas. Me deu 20 abraços apertados durante os poucos segundos em que não estava passando as mãos nos chinelos - comprados pela minha mãe em Brasília e trazidos gentilmente pelo Marcelo, quando nos encontramos em Barcelona. Eram havaianas genuinamente brasileiras!

Acho que nunca vou me esquecer dessa cena... como às vezes pequenos gestos nossos podem ser surpreendentemente tão grandes para alguém. E nos encher de alegria.

quinta-feira, 16 de junho de 2011

Alemanha, terra do carnaval!

Parece até ironia. Mas em apenas três meses de Alemanha a palavra "Karneval" foi uma das que mais ouvi por aqui.

Primeiramente em março, na data oficial. Enquanto as estereotipadas mulatas do Rio mostravam seus imensos traseiros na Sapucaí, e os cantores de axé se esgoelavam em cima dos trios elétricos na Bahia, aqui na Alemanha a festa de rei Momo também teve vez. No "carnaval mais famoso da Alemanha" - como se isso me dissesse alguma coisa assim que cheguei - os foliões também desfilavam com suas curiosas fantasias pelas ruas de Colônia. É claro que, sob um clima que só com muita sorte ultrapassa a marca dos 10 graus, não dá para pensar em usar algo muito descoberto, como no Brasil. Mas aqui também tem desfile em carro aberto, música, (muuuuita) bebida e sujeira na rua.

Obviamente não pude escapar das perguntas: "e como é o carnaval no Brasil? Muito diferente daqui?". Sim, claro que é. A começar pelo frio. O desfile também tem outra vibe. As pessoas ficam gritando em baixo e a galera de cima dos carros joga doces, flores e até rodelas de linguiças embaladas no plástico (salve o clichê!).

Mas também tem as semelhanças. Vi vários folhetos nos ônibus e trens incentivando o uso de camisinha. Também se faz muito minino nessa época na Alemanha, quem disse que não?! Quem mora há mais tempo aqui nesta região do estado de Nordrhein-Westfalen, considerada a mais festeira do país, conta ainda que o povo fica mais alegre, mais saidinho. Nos bares, depois dos desfiles, a galera se pega forte. Esquema "beijo-não-me-liga". Uma micarê em pleno solo germânico.

A principal diferença, porém, é que apesar da bebedeira geral, aqui eu não vi confusão.
  
Sim, mas voltando a falar de carnaval. Neste fim de semana passado rolou o Carnaval das Culturas, em Berlim. Pessoas de diversas nacionalidades montam seus blocos para mostrar o que seu país têm de mais animado. Acho que o Brasil participa bem com uns 10 blocos, no mínimo. Um grupo de afoxé (!) abriu o desfile, com uma pseudo-Ivete puxando coro de cima do... digamos, trio. A alemãozada de fora do bloco não se mexia muito, mas fazia cara de quem tava gostando. E assim os grupos vão se sucedendo neste desfile, no bairro de Kreuzberg. Quando a gente ouvia uma barulheira se aproximando, batata!, era algum grupo brasileiro. Como somos barulhentos! Que alegria!

Eu e Jana, minha irmãzinha alemã, nos juntamos a um dos grupos de afrosamba, sambareggae, axéilê (ou qualquer coisa de nome parecido que tenha batuque e gente suada). E literalmente pulamos atrás do bloco. Dezenas de pessoas loiras com câmeras na mão fotografando os músicos e nós, os foliões.

O brazuca mais famoso, no entanto, é o bloco que leva o criativo nome de Sapucaiu no Samba. Além de bateria com surdo, cuíca e tamborim, o grupo tem mulata e fantasia de penas. Eu juuuuuro que vi um protótipo de Ala das Baianas rodando para lá e para cá.

Os termômetros em Berlim bateram na casa dos 25 graus, ou um pouco mais, seguramente.

Eu me senti em casa.